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19/08/2019

Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging MArkets
Letzter Stand0.981.099'728.393'329.0811'562.745'300.797'117.152'888.687'895.9920'418.81970.27
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Haupttrends:

Inversion der US-Renditekurve

Erhebung von Zöllen auf bestimmten chinesischen Produkten vertagt

 

Mit der Fed am Steuer

Die Inversion der US-Renditekurve – die Differenz zwischen den Renditen für 10-jährige und 2-jährige US-Staatsanleihen ist vorübergehend in den negativen Bereich abgerutscht – hat an den Börsen Panik ausgelöst. Obwohl diese Tatsache als verlässlicher Rezessionsindikator gilt, vermittelt die Steilheit der Renditekurve im Grunde genommen kaum Hinweise über das künftige Wirtschaftswachstum. Die Berg- und Talfahrt an den Börsen wurde durch eine Reihe schwacher Wirtschaftsdaten, die mangelnde Vorhersehbarkeit bei der Entwicklung des Handelskrieges, die politische Instabilität in Hongkong und das für die Sommerperiode typische niedrige Handelsvolumen verschärft.

US-Präsident Donald Trump kündigte den Aufschub der auf bestimmten chinesischen Waren beschlossenen Sonderzölle von 10% auf den 15. Dezember an. Zu den betroffenen Produkten zählen insbesondere Mobiltelefone, Laptops sowie Spielkonsolen und Spielwaren in der Höhe von rund 160 Milliarden Dollar. Dieser Entscheid würde dazu dienen, das Weihnachtsgeschäft nicht zu beeinträchtigen. Es ist weniger eine positive Geste gegenüber China als ein Beleg für die innenpolitische Anfälligkeit von Donald Trump. Man kann sich die Frage stellen, warum die Chinesen schwierige Entscheidungen treffen sollten, um den Handelskrieg zu vermeiden, wo sie doch nur abzuwarten brauchen. Jedes Mal, wenn die US-Börse taucht, reagieren Donald Trump und seine Berater auf den Druck der Wählerschaft.

In China schwächt sich der verarbeitende Sektor weiter ab. Der Anstieg der Industrieproduktion lag mit 4,8% unter den Prognosen, ebenso wie der Einzelhandel, der um 7,6% zulegte. Nach der enttäuschenden Entwicklung der Bankkredite liessen diese Daten die Erwartung neuer Unterstützungsmassnahmen weiter ansteigen. In den USA ist der Konsum robust. Der Einzelhandelsverkauf, der im Juli um 0,7% zulegte, lässt auf eine gute Verfassung der Verbraucherausgaben schliessen, die mehr als zwei Drittel der Wirtschaftstätigkeit ausmachen. Sie werden durch die geringe Arbeitslosigkeit gestützt.

Der Markt rechnet künftig mit einer Zinssenkung von 60 Basispunkten in diesem und von 50 Basispunkten im nächsten Jahr. Der Rückgang der langfristigen Zinsen ist mit Sicherheit stärker ausgeprägt, als es die Konjunkturabkühlung rechtfertigen würde. Die weiter rückläufigen Anleihenrenditen sind vor allem auf die Hoffnung zurückzuführen, Kapitalgewinne realisieren zu können.

 

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