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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.80 | 0.92 | 12'570.26 | 5'505.80 | 22'300.75 | 7'701.95 | 9'967.35 | 6'368.85 | 20'948.36 | 53'373.07 | 1'437.25 |
Trend | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
%YTD | 0.78% | -1.28% | -5.26% | -4.93% | -8.94% | -5.49% | 0.36% | -6.96% | -9.87% | 6.03% | 2.34% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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In den USA kam es zu einer Marktkorrektur, vor allem bei den Wachstumswerten. Diese Entwicklung ist auf den erneuten Druck am langen Ende der Zinskurve zurückzuführen: Die Rendite 10-jähriger Anleihen näherte sich erneut den jüngsten Rekordmarken von 4,40%, was auf eine Neueinschätzung der Inflationserwartungen hindeutet – ein Narrativ, das durch die jüngsten makroökonomischen Daten bestätigt wird. Der Importpreisindex fiel überraschend hoch aus (Anstieg von 1,3% gegenüber den erwarteten 0,6%), was den Inflationsdruck bestätigt. Im Weiteren blieben die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beschränkt, was einen nach wie vor resilienten Arbeitsmarkt belegt. Vor diesem Hintergrund wurden die Zinssenkungserwartungen zurückgestellt. Der Markt beurteilt den Zeitplan einer geldpolitischen Lockerung durch die Fed nun zurückhaltender.
Europa erwies sich als resistenter. Die Börsen wurden durch Mittelflüsse in defensive Werte gestützt und bewegten sich seitwärts. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen die vorläufigen Inflationsdaten verschiedener Länder der Eurozone. Diese bestätigen eine Stabilisierung der rückläufigen Inflation, die allerdings nicht ausreichend ist, um eine rasche geldpolitische Lockerung der EZB zu rechtfertigen. Die europäischen Anleihenmärkte folgten dem Trend der US-Märkte. So stieg die Rendite der deutschen Bundesanleihen am Ende der Woche markant über die Marke von 3% an (ein Schlussstand, der seit 2011 nicht mehr erreicht wurde). Eine massgebliche Stütze war der Energiesektor, der von den steigenden Erdölpreisen in einem nach wie vor angespannten geopolitischen Umfeld in Nahost profitierte. Der Anstieg des Ölpreises hat denn auch dazu beigetragen, die Inflationsbefürchtungen in Europa neu aufleben zu lassen. Die Anleger sind entsprechend vorsichtiger geworden.
Der Schweizer Franken blieb stabil; er widerspiegelt den anhaltenden Mittelzufluss in sichere Häfen. Die Perspektiven der Exportwirtschaft werden dadurch allerdings weiterhin beeinträchtigt. An der geldpolitischen Front bleibt die Schweizerische Nationalbank bei ihrem vorsichtigen Kurs und verfolgt die Wechselkursentwicklung besonders genau.
Die Marktentwicklung in China zeigt keinen klaren Trend. Trotz attraktiver Bewertungen wird das Erholungspotenzial durch das Ausbleiben neuer Konjunkturstimulierungsmassnahmen begrenzt. Die Anleger warten weiterhin auf konkretere Signale einer fiskal- und geldpolitischen Unterstützung. Die publizierten Wirtschaftsdaten sind nach wie vor durchzogen; sie bestätigen eine schwache, ungleichmässige Erholung.
Der S&P 500 büsste in einer weiteren turbulenten Woche 2,12% ein. Es ist die fünfte Woche in Folge mit Verlusten. Der Nasdaq tritt mit einem Einbruch von 3,23% in eine Korrekturphase ein (-10% seit dem Höchststand). Der Euro Stoxx 50 tendierte für einmal praktisch unverändert bei 0,08%, während der SMI um 2,02% zulegte.
Für die Märkte stehen der Konflikt im Iran und insbesondere der Zugang zur Strasse von Hormus nach wie vor im Fokus, da die Energiepreise und in Folge auch die Inflationserwartungen die geldpolitischen Anpassungen der wichtigsten Notenbanken bestimmen. Der Zinspfad bleibt kurzfristig die wichtigste Komponente. Die Spannungen am Anleihenmarkt belasten die Aktienbewertung, insbesondere in den Wachstumssegmenten.

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