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19/09/2017

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19/09/2017

Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging markets
Letzter Stand0.961.159'028.053'515.5512'518.815'213.917'215.472'500.236'448.4719'909.501'102.16
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Haupttrends:

1° Robuste Konjunktur in Europa
2° Sitzung der Fed am Abend

Voller Vertrauen!

Seit Anfang September hat sich ein Aufwärtstrend eingestellt, der sich fortsetzen dürfte. Diese Woche wird jedoch mit vielen Neuigkeiten aufwarten. So stehen wir kurz vor der Bundestagswahl in Deutschland, die am kommenden Sonntag stattfindet. Überraschungen dürften jedoch ausbleiben. Frau Merkel wird als Vertreterin der Rechtsparteien (CDU/CSU) höchst wahrscheinlich als Kanzlerin wiedergewählt werden, womit die Kontinuität in Deutschland erhalten bleibt.

An den Märkten richtet sich das Augenmerk der Akteure derweil auf die USA, wo die Notenbank Fed heute Abend zu ihrer Sitzung zusammentritt. Falls sich in diesem Monat keine Bewegung an der Zinsfront abzeichnet, wird der Markt nach den geringsten Anzeichen für eine Zinserhöhung in der Dezembersitzung Ausschau halten. Demgegenüber nehmen wir an, dass die Fed-Chefin Yellen zum Abbau der Notenbankbilanz Stellung nehmen wird, beispielsweise indem die vor dem Verfall stehenden Staatsanleihen nicht erneuert werden und der Erlös nicht reinvestiert wird. Diese Transaktionen, die einer geldpolitischen Straffung entsprechen, könnten jedoch wegen der Hurrikane und ihrer potenziellen Folgen für die US-Wirtschaft aufgeschoben werden. Möglicherweise läuft die heutige Sitzung also auf den Erhalt des Status quo hinaus – zumal die für Anfang 2018 vorgesehene Umstellung im Fed-Direktorium einer Änderung nicht förderlich ist.

Der US-Dollar, dessen Entwicklung massgeblich von den kurzfristigen Zinsen abhängt, scheint sich auf einen technischen Support zu stützen und könnte bis zum Ende des Jahres Aufwind erhalten.

In Europa widerspiegeln die Wirtschaftsdaten eine robuste Konjunktur und weisen auf das grösste Wachstum der letzten zehn Jahre hin. Die Teuerung innerhalb der Eurozone bleibt mit 1,5% jedoch gering. Bemerkenswert ist, dass die Stärke des Euro das Ziel einer Konjunkturstimulierung der EZB durchkreuzt. Diese hat die Reduktion ihrer Wertpapierankäufe verschoben und so macht der Anstieg des Euro Notenbankchef Mario Draghi nicht wenig zu schaffen. Solange die Inflation niedrig bleibt (und dazu trägt auch ein starker Euro bei) bleibt eine akkommodierende Geldpolitik angezeigt.

Erstmals seit mehreren Jahren verzeichnen die verschiedenen Volkswirtschaften der Welt ein synchrones Wachstum, welches für Ende 2017 auf rund 3,5% veranschlagt wird. Daher zeigen sich kaum grössere Wolken am Himmel, was die Risikowerte begünstigen sollte.

Richemont (ISIN: CH0210483332, Kurs: CHF 88.05)

Der Luxusgüterkonzern hat das Umsatzergebnis für die ersten fünf Monate des verschobenen Geschäftsjahres per Ende August bekannt gegeben. Das Ergebnis liegt über den Erwartungen. Die Verkäufe nahmen zu konstanten Wechselkursen um 12% zu statt wie erwartet nur um 10%.

Namentlich in Asien ist ein starkes Verkaufswachstum zu verzeichnen. Das erklärt sich unter anderem damit, dass Richemont in der ersten Jahreshälfte 2016 ausnahmsweise mit einem Lagerabbau in grossem Stil in Hongkong begonnen hatte, nachdem die Nachfrage eingebrochen war. Ziel war die Entlastung der Distributionskanäle und die Förderung der Käufe neuer Kollektionen.

Die Gruppe ist mit einer Netto-Cash-Position von mehr als CHF 5,5 Mrd. finanziell sehr solide aufgestellt und hat das eigene Distributionsnetz stark ausgeweitet (55% der Verkäufe). Damit ist sie weniger von Dritten abhängig.

Mit einem P/E von mehr als 25 ist der Titel relativ hoch bewertet. Charttechnisch nähert sich der Kurs einem bedeutenden Widerstand im Bereich von CHF 93-95.-. Dieses Kursniveau wird kurzfristig kaum übertroffen werden.

Im Augenblick kein Interesse.

Apple (ISIN: US0378331005, Kurs: USD 158.67)

Zehn Jahre nach seinem ersten iPhone hat der Konzern drei neue Versionen seines Starprodukts enthüllt, darunter das neue Modell iPhone X. Vorbestellbar ist das neue Smartphone ab dem 27. Oktober, erhältlich ist es am 3. November und der Anfangspreis beträgt USD 999.-.

Die Ankündigungen entsprachen global den Erwartungen. Die Anleger befürchten jedoch, dass die Verspätung, mit dem dieses erst im November erhältliche Modell auf den Markt kommt, die Verkäufe der Gruppe im wichtigen letzten Quartal vor dem Jahresende beeinträchtigen wird und die Bestellungen erst im folgenden Quartal eintreffen. Damit muss bis zum Januar des kommenden Jahres gewartet werden, um erste Aufschlüsse über die Verkaufsergebnisse betreffend dem neuen iPhone zu erhalten.

Apple wird im September zudem neue Versionen seiner iPhones 8 und 8 Plus zu Preisen von USD 699 bzw. 799 auf den Markt bringen. Die Nutzer könnten jedenfalls versucht sein, die Lancierung des iPhone X abzuwarten, weil die neuen Versionen des iPhone 8 und 8 Plus sich nicht allzu sehr von den Vorgängermodellen unterscheiden.

Der Titel hat seit Beginn dieses Jahres um mehr als 35% zugelegt und sich im Vorfeld der Lancierung der «Jubiläumsversion» des Smartphones erfreulich entwickelt.

Zu den heutigen Kursen würden wir Anschliessend warten wir auf nähere Angabenzum kommerziellen Erfolg des Iphone X einen Teil der Gewinne mitnehmen.

 

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