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11/01/2021

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Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging MArkets
Letzter Stand0.891.0810'797.993'645.0514'049.535'706.886'873.263'824.6813'201.9828'139.031'353.53
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Haupttrends:

1. Positiver Trend an den Märkten hält an

2. Anleger blicken optimistisch in die Zukunft

 

Hilfspakete, Impfstoffe und Rock & Roll

Die erste Woche des neuen Jahres bescherte den internationalen Börsen neue Rekorde, allen voran den Schwellenländermärkten. Mit den beschleunigten Covid-19-Ansteckungen bleibt die gesundheitliche Lage indessen angespannt. Im Fokus stehen die politische Entwicklung in den USA und die Fortschritte der Impfkampagne in Europa. Weniger als zwei Wochen vor dem Ende des Mandats des amtierenden Präsidenten ist davon auszugehen, dass die Demokraten im US-Parlament ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump einleiten werden, dem «Anstiftung zur Aufruhr» vorgeworfen wird.

Mit einer globalen Liquidität von praktisch hunderttausend Milliarden Dollar sind die Zentralbanken mehr denn je an den Märkten präsent. Zusammen mit den Impfstoffen und der zu erwartenden akkommodierenden Haushaltspolitik entsteht ein Cocktail, der die Anleger optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Ungeachtet der schwachen Wirtschaftszahlen aus den USA und dem Sturm auf das Capitol in Washington bleibt der Trend an den Aktienmärkten positiv, denn diese rechnen mit weiteren konjunkturellen Hilfen. Angesichts der Tatsache, dass der designierte US-Präsident Joe Biden nun über eine demokratische Mehrheit im Kongress verfügt, könnte allenfalls mit Steuererhöhungen für die Unternehmen, verbunden mit Mehrbelastungen auf erzielten Mehrwerten, und einem Ausbau der Regulierungen gerechnet werden. Da jedoch in zwei Jahren Zwischenwahlen anstehen und dann eine extreme Politik abgestraft werden könnte, ist nicht mit allzu scharfen Massnahmen zu rechnen. Im Weiteren dürfte die neue Finanzministerin Janet Yellen positive Auswirkungen auf den internationalen Handel zur Folge haben. Die Spannungen zwischen China und den USA dürften etwas abnehmen.

Mit den anziehenden Anleihezinsen und der Aussicht auf zusätzliche Stimulierungsmassnahmen, welche die Wirtschaftserholung unterstützen werden, haben vor allem die zyklischen Sektoren und die Finanztitel zugelegt. Besonders gut sieht es für die Bergbauvaloren aus, die von der Wirtschaftserholung in China und dem schwachen Dollar profitieren.

Die Tatsache, dass die Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember mit einem Verlust von 140‘000 Stellen enttäuschend ausfielen, war hingegen kein entscheidender Faktor für die Marktentwicklung. Die steigenden Covid-19-Fallzahlen und die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben den Freizeit- und Hotelleriesektor besonders hart getroffen. Die Arbeitslosenquote verharrte unverändert bei 6,7%. Positiv ins Gewicht fiel die Zunahme der Stundenlöhne um 0,8%. Die Arbeitsmarktzahlen der vorhergehenden Monate wurden stark nach oben korrigiert.

 

SNB realisiert ausserordentlich hohen Gewinn für 2020

Die Schweizerische Nationalbank hat für 2020 einen Gewinn von 21 Milliarden Schweizer Franken ausgewiesen. Diese unglaubliche Zahl wurde hauptsächlich mit Devisen sowie Anlagen in Gold erzielt, das angesichts der massiven Liquiditätsspritzen der Zentralbanken und der US-Hilfsprogramme weiterhin von seiner Rolle als sicherer Hafen zu profitieren scheint. 

Die SNB wird somit CHF 4 Milliarden an den Bund und die Kantone ausschütten können. Die Dividende für Privataktionäre wird sich auf CHF 15.-/Aktie belaufen. Die weiterhin zunehmenden Fremdwährungsreserven werden es der Nationalbank ermöglichen, der Stärke des Schweizer Frankens entgegenzuwirken. 

Aufgrund ihrer Devisenmarktinterventionen wurde die SNB im vergangenen Jahr und erstmals in ihrer Geschichte vom US-Finanzministerium als «Währungsmanipulatorin» angeprangert. Die Bilanzsumme der SNB beläuft sich auf rund CHF 700 Milliarden; das sind drei Viertel des Schweizer Bruttoinlandprodukts. Damit liegt die Schweiz, gemessen am Verhältnis Bilanzsumme der Notenbank/BIP, vor den USA und der Europäischen Union mit 30% bzw. 60%.

 

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