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17/09/2019

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Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging MArkets
Letzter Stand0.991.0910'073.823'495.1912'191.735'603.997'282.342'978.718'103.0721'199.571'007.96
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Haupttrends:

Anschlag auf Erdölraffinerien

Erdölpreis schiesst nach oben

 

Iran am Pranger

Der schwerwiegende Anschlag auf zwei Erdölraffinerien von Saudi Aramco stellt die Administration Trump und die globale Wirtschaft vor ein neues Dilemma. Der Produktionsverlust wird auf über 5,7 Millionen Barrel pro Tag geschätzt, was rund der Hälfte der Produktion von Saudi-Arabien und rund 6% der weltweiten Produktion entspricht. In der Folge hat der Erdölpreis abgehoben und dürfte aufgrund der durch Vorsichtsmassnahmen bedingten Nachfrage kurzfristig auf hohem Niveau verharren.

Erneut steht der Iran am Pranger, der beschuldigt wird, hinter über 100 Anschlägen gegen Riad zu stehen. Der US-Präsident machte Anspielungen auf einen allfälligen militärischen Gegenschlag und bewilligte erforderlichenfalls, das heisst bei einer akuten Verknappung, die Freigabe der strategischen Ölreserven. Obwohl die Weltwirtschaft heute weniger stark vom Erdöl abhängig ist als bei den Erdölschocks in den 70er Jahren, verursachen die Befürchtungen einer Eskalation im Nahen Osten eine höhere Unsicherheit an den Märkten. Das Vertrauen von Konsumenten, Unternehmen und Investoren wurde angeschlagen, was die wirtschaftliche Expansion weiter beeinträchtigen kann.

In den USA hat jedoch eine Reihe von Indikatoren, die besser als erwartet ausgefallen sind, für eine gewisse Beruhigung gesorgt. So haben die Einzelhandelsverkäufe im August um 0,4% zugenommen und die Verbraucherstimmung hat die Erwartungen übertroffen. In China resultierte hingegen nur ein Anstieg der Industrieproduktion von 4,4%, das schwächste Ergebnis seit 17 Jahren. Das chinesische BIP-Wachstum könnte sich somit weiter verlangsamen, was die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Lockerung der Geldpolitik seitens der chinesischen Notenbank erhöht. Die Zentralbanken setzen die Lockerung ihrer Geldpolitik fort. Die EZB hat ihr Versprechen gehalten, indem sie den Einlagensatz um 10 Basispunkte gesenkt und das «Quantitative Easing» mit zeitlich unbefristeten monatlichen Anleihekäufen im Umfang von 20 Milliarden Euro ab dem 1. November wieder aufgenommen hat.

Die europäischen Währungshüter haben ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone auf 1,2% gesenkt. Die Konsenserwartung für den Fed-Entscheid von kommendem Mittwoch liegt bei einer Zinssenkung von 25 Basispunkten. Die US-Notenbank dürfte in den kommenden Monaten «dovish» bleiben, obwohl die Inflation gemessen an den Konsumentenpreisen um 2,4% angestiegen ist, was zu einem steileren Verlauf der Renditekurven der Anleihen führt.

 

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