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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.78 | 0.91 | 13'859.76 | 6'131.31 | 25'260.69 | 8'515.49 | 10'686.89 | 6'909.51 | 22'886.07 | 56'825.70 | 1'567.23 |
Trend | 3 | 3 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 3 | 2 | 1 | 1 |
%YTD | -2.16% | -1.89% | 4.46% | 5.87% | 3.15% | 4.49% | 7.61% | 0.94% | -1.53% | 12.88% | 11.60% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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In den USA haben die Fed-Protokolle bestehende Meinungsverschiedenheiten bezüglich des weiteren Zinspfades aufgezeigt. Es scheint mehr Fed-Mitglieder zu geben, die sich für einen vorsichtigen Kurs aussprechen als solche, die für rasche Zinssenkungen sind. Fazit: die US-Wirtschaft ist immer noch ausreichend robust. Eine überstürzte Zinssenkung ist nicht gerechtfertigt.
Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beliefen sich in der vergangenen Woche auf 206’000, gegenüber einer Prognose von 223’000. Das bedeutet einen Rückgang gegenüber der Vorwoche und das tiefste Niveau seit fast einem Monat.
Auf der anderen Seite sind die US-Verbraucherpreise im Dezember stärker als erwartet gestiegen, und es gibt Anzeichen dafür, dass sie sich im Januar weiter beschleunigen werden. Damit werden die Markterwartungen eines Status quo der Fed bis im Juni untermauert. Der PCE-Preisindex hat sich im Jahresvergleich auf 2,9% beschleunigt; im November waren es noch +2,8%. Die Ökonomen hatten mit +2,8% gerechnet. Ohne Energie und Nahrungsmittel ergibt sich für den PCE für Dezember ein Anstieg auf +3,0% gegenüber dem Vorjahr; erwartet worden waren +2,9% nach +2,8% im November.
Im Weiteren hat sich die US-Wirtschaft im vierten Quartal 2025 ebenfalls stärker verlangsamt als vorhergesehen. Die Gründe dafür waren hauptsächlich die durch den Shutdown der US-Bundesregierung verursachten Behinderungen im vergangenen Herbst und die moderateren Konsumausgaben. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der USA legte in der Periode von Oktober bis Ende Dezember nur um 1,4% zu; im dritten Quartal waren es noch 4,4%.
Letztlich hat sich das US-Handelsbilanzdefizit trotz der Zolleinnahmen im Dezember auf USD 70,30 Mrd. ausgeweitet. Prognostiziert waren USD 55,50 Mrd.
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In Europa belegen die Einkaufsmanagerindizes in mehreren wichtigen Ländern (Frankreich, Deutschland, Grossbritannien) eine moderate Verbesserung. Für die deutsche Wirtschaft, den Wachstumstreiber der Eurozone, sollte in diesem Jahr ein Wachstum von 1,0% resultieren, nachdem die vorhergehende Prognose noch bei 0,7% lag. Die Inflation, die nun auf 2% begrenzt ist, verleiht der EZB einen Handlungsspielraum, um im Falle einer Konjunkturabschwächung einen akkommodierenderen Kurs einzuschlagen.
Vor diesem Hintergrund schlossen die US-Börsen die Woche im Plus. Der S&P 500 legte 1,12% zu, der Nasdaq 1,28%. In Europa verbuchten der Euro Stoxx 50 und der SMI einen Gewinn von +2,25% bzw. +1,54%.

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