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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.78 | 0.92 | 13'136.27 | 5'881.51 | 24'292.38 | 8'114.84 | 10'378.82 | 7'209.01 | 24'892.31 | 59'284.92 | 1'600.21 |
Trend | 3 | 3 | 3 | 3 | 1 | 3 | 3 | 1 | 1 | 1 | 1 |
%YTD | -1.46% | -1.59% | -0.99% | 1.56% | -0.81% | -0.43% | 4.51% | 5.31% | 7.10% | 17.77% | 13.95% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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Auf makroökonomischer Ebene belegen die publizierten Daten eine nach wie vor robuste Wirtschaft, die sich allerdings mit einer erneut zunehmenden Inflation konfrontiert sieht. Das BIP verzeichnet im ersten Quartal ein annualisiertes Wachstum von 2% – eine deutliche Beschleunigung gegenüber den 0,5% im vorhergehenden Quartal. Allerdings lag der Anstieg unter den Markterwartungen. Der Arbeitsmarkt bleibt stabil: Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bildeten sich auf 189’000 zurück, weit unter den Konsenserwartungen. Diese Entwicklung bedeutet, dass sich der Zyklus zurzeit nicht verschlechtert.
Im Gegensatz dazu schnellte die Inflation im März überraschend auf 3,5% in die Höhe (gegenüber 2,8%), was direkt auf die gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Der Anstieg des durchschnittlichen Benzinpreises über die Marke von USD 4.30 pro Gallone ist ein kritisches Signal für die Inflationserwartungen und den privaten Konsum. Dennoch verschlechtert sich das Verbrauchervertrauen (Universität Michigan) nur moderat auf 49,8 Punkte und liegt damit über den Erwartungen.
Das Szenario einer weichen Landung gerät unter Druck. Die Aktienmärkte werden weiterhin durch das Wachstum und die Unternehmensgewinne gestützt. Die Neubewertung der Langfristzinsen stellt hingegen ein wachsendes Risiko dar, insbesondere für Wachstumswerte wie Technologieaktien.
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Aus der Eurozone kommen besorgniserregende Signale. Das Wirtschaftsklima schwächte sich im April kräftig auf 93 Punkte ab (gegenüber 96,2 Punkten) und liegt damit deutlich unter den Erwartungen. Die Verschlechterung ist Ausdruck der schwächeren Binnennachfrage und betrifft alle Bereiche, sowohl die Dienstleistungen (0,9 gegenüber 4,1) als auch die Industrie (-7,7). Gleichzeitig zieht die Teuerung wieder an. Der Verbraucherpreisindex (VPI) liegt auf jährlicher Basis bei 3% (gegenüber 2,6%), was hauptsächlich auf die Energiepreise (+10,9%) zurückzuführen ist. Die Kerninflation bleibt auf 2,1% begrenzt, aber die globale Dynamik erschwert den geldpolitischen Kurs der EZB. Das Szenario einer leichten Stagflation gewinnt wieder an Glaubwürdigkeit, was das Kurspotenzial der europäischen Aktien beschränkt, insbesondere in den zyklischen Sektoren.
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Die Unternehmenspublikationen belegen die gute Verfassung der mikroökonomischen Fundamentaldaten, vor allem in den USA. Das Energiesegment und die Infrastrukturen in Verbindung mit Rechenzentren scheinen sich als neue bedeutende Wachstumsträger zu positionieren. Sie verdeutlichen die Stärke des KI-Investitionszyklus.
Die vergangene Woche stand erneut im Zeichen der Entkoppelung der amerikanischen und europäischen Börsen. Der S&P 500 und der Nasdaq legten um 0,91% bzw. 1,12% zu, während der Euro Stoxx 50 mit -0,03% stabil tendierte und der SMI -0,84% einbüsste.

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