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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.78 | 0.92 | 13'169.70 | 5'883.48 | 24'128.98 | 8'157.82 | 10'379.08 | 7'165.08 | 24'836.60 | 59'716.18 | 1'610.00 |
Trend | 3 | 3 | 3 | 1 | 1 | 3 | 3 | 1 | 1 | 1 | 1 |
%YTD | -1.00% | -1.22% | -0.74% | 1.59% | -1.48% | 0.10% | 4.51% | 4.67% | 6.86% | 18.63% | 14.64% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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Die Reaktion an den Aktienmärkten entspricht nach wie vor nicht den Erwartungen. Nach der Konsolidierung zu Beginn der Woche fand die Wall Street rasch wieder zu einer Aufwärtsdynamik zurück. Der S&P 500 und der Nasdaq verzeichneten neue Höchststände, getragen vom anhaltenden Superzyklus der Investitionen in die künstliche Intelligenz, der die Medienlandschaft erneut dominiert. Der Halbleiter-Index verzeichnet eine historische Serie von Zuwächsen und illustriert damit die ausserordentlich hohe Konzentration der Performance von KI-basierten Werten. Diese Entwicklung bestätigt die Rückkehr des TINA-Prinzips (There Is No Alternative). Auf die direkt auf KI basierenden Segmente (Halbleiter, Energieinfrastrukturen, Rechenzentren) entfallen die meisten nach oben gerichteten Revisionen. Die veröffentlichten makroökonomischen Daten standen diese Woche im Hintergrund. Die Flash-PMI belegten eine insgesamt robuste Konjunktur ohne grössere Veränderungen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand die US-Geldpolitik, allen voran die Anhörung von Kevin Warsh für den Vorsitz der Fed, die von politischen Spannungen geprägt war und am Freitag zur Einstellung der Anklage des Justizministeriums gegen Jerome Powell führtel.
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Im Gegensatz dazu scheint Europa an zwei Fronten benachteiligt zu sein. Einerseits verstärkt seine Energieabhängigkeit die Auswirkungen des Ölpreisschocks. Andererseits beschränkt sein begrenztes Exposure gegenüber führenden Technologiekonzernen seine Fähigkeit, von den KI-bezogenen Kapitalflüssen zu profitieren. Der Stoxx Europe 600 hat Mühe, seine Jahreshochs zu übertreffen, während die US-Indizes an der relativen Performance gemessen wieder die Oberhand gewinnen. Die in verschiedenen Bereichen positiv verlaufende Berichtssaison (Luxusgüter, Basiskonsumgüter in der Schweiz und in Frankreich) reicht nicht aus, um diese Dynamik umzukehren. In der Schweiz wurde der SMI durch die Veröffentlichungen defensiver Konzerne wie Nestlé und Roche gestützt, ohne jedoch eine signifikante Neubewertung auszulösen. Der Markt bleibt von exogenen Faktoren abhängig, insbesondere von der Entwicklung der Energiepreise und des Schweizer Frankens.
Die vergangene Woche stand im Zeichen der Entkoppelung der amerikanischen und europäischen Börsen. Der S&P 500 und der Nasdaq legten um 0,55% bzw. 1,50% zu, während der Euro Stoxx 50 2,88% und der SMI 1,91% einbüssten. In dieser Woche werden erneut die Entwicklung rund um die Strasse von Hormus sowie der weitere Verlauf der Berichtssaison im Fokus stehen (nahezu 40% der S&P-500-Unternehmen werden ihre Ergebnisse publizieren). Die Fed-Sitzung vom 28. - 29. April, die letzte unter Jerome Powell, wird angesichts des erneut zunehmenden Inflationsdrucks im Energiesektor ebenfalls im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

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