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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.81 | 0.92 | 14235.09 | 6269.97 | 25067.09 | 8338.97 | 10497.29 | 7575.39 | 26281.61 | 68557.73 | 932.88 |
% 5 Tage | 0.62 | 0.22 | -1.31 | -2.17 | -2.76 | -1.99 | -1.65 | 1.26 | 1.74 | -1.70 | -1.74 |
% YTD | 2.16 | -0.81 | 10.44 | 10.73 | 2.35 | 4.96 | 7.65 | 11.34 | 13.44 | 37.35 | 21.70 |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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Die Wiederaufnahme der Angriffe zwischen den USA und dem Iran, begleitet von einer Verschärfung der US-Sanktionen gegen iranische Ölexporte, hat die Sorgen um die Sicherheit der Energieversorgung im Nahen Osten wieder angefacht. Die Spannungen rund um die Strasse von Hormus führten im Laufe der Woche zu einem Anstieg der Ölpreise um mehr als 5 % und liessen die Inflationserwartungen leicht anstei-gen. Auch wenn dies keine Panik an den Märkten auslöste, erinnert diese Episode daran, dass das geopolitische Umfeld nach wie vor ein Volatilitätsfaktor ist, der den Zyklus der geldpolitischen Lockerung der wichtigsten Zentralbanken verzögern könnte.
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In den Vereinigten Staaten deuteten die Wirtschaftsdaten weiterhin auf eine geordnete Konjunkturabkühlung hin. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung blieb auf einem moderaten Niveau und bestätigte damit die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes. Vor diesem Hintergrund bestätigten die Protokolle der Sitzung der Federal Reserve vom 16. und 17. Juni die zunehmenden Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Ausschusses. Während einige Mitglieder der Ansicht sind, dass es in den kommenden Monaten zu einer geldpolitischen Lockerung kommen könnte, sind andere der Meinung, dass die Inflationsrisiken weiterhin hoch sind, insbesondere aufgrund der Handelsspannungen, der dynamischen Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der wiederauflebenden geopolitischen Spannungen. Die Märkte haben daher ihre Erwartungen hinsichtlich einer Zinssenkung in den kommenden Monaten leicht zurückgeschraubt.
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In Europa bestätigten die veröffentlichten Indikatoren eine allmähliche Verbesserung der Konjunktur. Die Stimmung der Anleger stieg den dritten Monat in Folge an und bestätigte damit die Erholung des Vertrauens, insbesondere in Deutschland. Die deutsche Industrieproduktion überraschte positiv mit einem Anstieg von 0,9 % im Mai, während die Inflation im Juni im Jahresvergleich bei 2,3 % lag. Diese Veröffentlichungen untermauern das Szenario einer allmählichen Erholung der europäischen Industrie und lassen der Europäischen Zentralbank einen gewissen Spielraum, um die Normalisierung ihrer Geldpolitik fortzusetzen, sofern die Spannungen auf dem Energiemarkt den Inflationsdruck nicht nachhaltig wieder anfachen. In diesem Zusammenhang entwickelten sich die Aktienmärkte ohne deutlichen Trend, bevor die Saison der Quartalsergebnisse und die Veröffentlichung der US-Inflationszahlen begannen.

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