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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.79 | 0.92 | 13'183.28 | 5'926.11 | 23'803.95 | 8'259.60 | 10'600.53 | 6'816.89 | 22'902.89 | 56'924.11 | 1'547.49 |
Trend | 3 | 3 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
%YTD | -0.53% | -0.69% | -0.63% | 2.33% | -2.80% | 1.35% | 6.74% | -0.42% | -1.46% | 13.08% | 10.19% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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Zunächst wurden die Märkte durch konvergierende Signale iDie makroökonomischen Daten aus den USA bestätigen ein Wiederaufflammen der Inflation. Der ISM-Dienstleistungsindex für bezahlte Preise schnellte auf 70,7 Punkte in die Höhe (erwartet wurden 67 Punkte, nach 63 im vergangenen Monat), der stärkste monatliche Anstieg seit 13 Jahren. Diese Entwicklung bedeutet, dass sich der Kostendruck rasch ausbreitet. Gleichzeitig erreichte die Jahresinflation – hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Energiepreise – 3,3%. Der PCE-Index, der Schlüsselindikator der US-Notenbank, entspricht den Erwartungen, was jedoch nichts am Status quo der Geldpolitik ändert. Die Protokolle der Fed belegen, dass sich die Notenbank auf einer Gratwanderung zwischen dem erneut aufflammenden Inflationsrisiko und einer latenten Konjunkturabschwächung befindet. Die Möglichkeit einer zeitnahen Lockerung ist damit beschränkt. Die langfristigen Zinsen zogen gegen Ende der Woche aufgrund der anhaltenden Ungewissheit in Bezug auf das Gleichgewicht zwischen Inflation und Wachstum wieder an. Vor diesem Hintergrund geht der US-Aktienmarkt trotz der Verschlechterung des makroökonomischen Umfelds mit hohen Erwartungen in die Berichtssaison. Im Falle von Enttäuschungen besteht daher ein entsprechend hohes Korrekturrisiko.
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Der Sieg von Péter Magyar bei den Parlamentswahlen in Ungarn mit einer überwältigenden parlamentarischen Mehrheit bedeutet einen Machtwechsel und das Ende der seit 16 Jahren anhaltenden Spannungen zwischen Budapest und Brüssel. Der Wechsel verspricht vor allem Hoffnung auf eine politische Einheit, die die Glaubwürdigkeit der Regierungsmechanismen der EU stärkt, da Ungarn bis anhin immer wieder Geschäfte blockierte. Für die Ukraine sind die Auswirkungen mit der nun möglichen schrittweisen Freigabe der bis anhin eingefrorenen EU-Mittel konkret. Für die Märkte bedeutet das Wahlergebnis eine marginale Verbesserung des Risikoprofils Europas in einen Umfeld, das durch den Energieschock geprägt ist. Allerdings bleiben die umgehenden makroökonomischen Auswirkungen begrenzt, da die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik durch den energiebedingt steigenden Inflationsdruck weiterhin eingeschränkt sind. Die EZB dürfte an ihrem restriktiven Kurs festhalten.
Auch wenn der Enthusiasmus über die Ankündigung eines Waffenstillstands im Nahen Osten nur vorübergehend ist, so hat er doch eine deutliche Erholung der Börsen ermöglicht. Der S&P 500 legte um 3,56% zu, der Nasdaq um 4,68%. In Europa resultierte beim Euro STOXX 50 ein Zuwachs von 3,03%, während sich der SMI nur geringfügig um 0,86% verbesserte. Diese Woche werden die Stabilität des Waffenstillstands im Nahen Osten und die ersten Ergebnispublikationen der US-Unternehmen auf die Probe gestellt.

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