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Flash boursier

15/04/2019

Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging MArkets
Letzter Stand1.001.139'484.913'447.8311'999.935'502.707'437.062'907.417'984.1621'870.561'089.09
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
%YTD2.07%0.64%12.52%14.87%13.65%16.32%10.54%15.98%20.33%9.27%12.77%

Haupttrends:

Positives Umfeld für Risikoanlagen

Stabilisierung der Industrieproduktion in der Eurozone

Anzeichen einer Wirtschaftserholung in China

Das Umfeld ist nach wie vor positiv für Risikoanlagen, die vom lockeren geldpolitischen Kurs der Zentralbanken gestützt werden. Es besteht auch Hoffnung auf eine Erholung der chinesischen Konjunktur; die Unterstützungsmassnahmen, insbesondere zur Stimulierung des Konsums, zeigen erste positive Auswirkungen. Der chinesische Premierminister Li Keqiang rechnet für 2019 mit einem Wachstum zwischen 6 und 6,5%.

Der IWF hat seine globalen Wachstumsprognosen für das laufende Jahr zwar um 0,2% gesenkt, aber die spürbare Verbesserung der jüngsten Wirtschaftszahlen hat zu einer Erholung der langfristigen Anleihenrenditen geführt: die 10-jährigen Bundesanleihen liegen nun wieder bei rund 0% und die US-Staatsanleihen bei 2,50%, was den Finanzvaloren zugute kommt.

Die am vergangenen Freitag von der US-Grossbank JP Morgen veröffentlichten guten Ergebnisse verliehen den Märkten einen positiven Impuls. Diese Woche werden weitere US-Unternehmen ihre Ergebnisse publizieren, wie Goldman Sachs und Citi Group heute Montag, gefolgt von Bank of America, sowie IBM und Netflix im Technologiesektor. Um der Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums Rechnung zu tragen, haben die Finanzanalysten ihre Gewinnerwartungen bereits nach unten revidiert, wodurch das Risiko von Enttäuschungen begrenzt ist. So wird für dieses erste Quartal 2019 ein Gewinneinbruch von -3,9% für den S&P500 erwartet.

Die chinesischen Exporte, die im Februar eingebrochen waren, haben sich im März mit einem Anstieg von 14,2% p.a. gut erholt, was die Gemüter beruhigt hat. Bei den Importen musste hingegen eine Einbusse von -7,6% hingenommen werden. Die Verhandlungen zwischen den USA und China scheinen sich positiv zu entwickeln. Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin erklärte, es bestehe Hoffnung, dass man sich dem letzten Verhandlungszyklus nähere. Der Anstieg des bilateralen US-Handelsdefizit auf 62,5 Milliarden im ersten Quartal belegt jedoch, dass ein Gleichgewichtsniveau noch in weiter Ferne steht.

In der Eurozone scheint sich die Industrieproduktion – mit einem Rückgang von nur -0,2% – zu stabilisieren. Die EZB bestätigte erwartungsgemäss ihre Leitzinsen unverändert bei -0,4% zu belassen, zumindest bis Ende 2019.

Diese Woche dürfte die für Mittwoch geplante Publikation der chinesischen BIP-Zahlen für das erste Quartal 2019 im Fokus stehen. Die Konsenserwartung liegt bei einem Jahreswachstum von 6,3%. Der Anstieg der Industrieproduktion und die Einzelhandelszahlen für den Monat März werden ebenfalls im Zentrum der Aufmerksamkeit der Anleger stehen...

Credit Suisse Group AG (ISIN: CH0012138530 / Kurs: CHF 12.91)

Am vergangenen Freitag waren Bankaktien infolge der Publikation der guten Ergebnisse der beiden amerikanischen Grossbanken JP Morgan und Wells Fargo gesucht. Das freundliche Umfeld in diesem ersten Quartal wurde sehr positiv aufgenommen, vor allem nach dem katastrophalen vierten Quartal 2018. Die europäischen Bankaktien sind über den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt angestiegen, was in der Regel als Zeichen für steigende Kurse interpretiert wird.

Credit Suisse entfernt sich von den Tiefstständen von Ende Dezember und nähert sich ebenfalls seinem gleitenden Durchschnitt. Es besteht eine positive Korrelation zwischen den Börsenkursen der Bankaktien und der Renditekurve, und diese befindet sich in der Schweiz auf einem historisch tiefen Niveau. Eine steilere Kurve wäre positiv für Credit Suisse und den Bankensektor im Allgemeinen, denn diese Finanzinstitute verleihen kurzfristig ausgeliehenes Geld längerfristig.

Der Titel ist Teil der von uns verwalteten Kundenportfolios.

 

LVMH (ISIN: FR0000121014 / Kurs: EUR 342.90)

Dem weltweit grössten Luxuskonzern LVMH mit Einnahmen von über 10 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ist es erneut gelungen, verblüffende Ergebnisse zu realisieren. Der Konzernumsatz lag über den Erwartungen. Das Umfeld für Luxusgüter bleibt trotz der ungewissen geopolitischen Lage positiv, vor allem in Asien.

Der Konzern realisierte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres auf vergleichbarer Basis eine Umsatzsteigerung von 11% auf 12,54 Milliarden Euro. Sämtliche Geschäftsfelder trugen zur Expansion bei, wobei der Geschäftsbereich Mode und Lederwaren jedoch die beste Dynamik aller Sparten an den Tag legte. Der Bereich Uhren und Schmuck lag mit einem Anstieg von 4% etwas zurück.

Der Umsatz für die Marke Louis Vuitton nahm um 15% auf 5,11 Milliarden Euro zu. Der Produktmix erwies sich als äusserst profitabel (75% des Umsatzes in diesem Bereich entfallen auf das Ledergeschäft). Dieses Segment bietet eine breite Preispalette mit einem Durchschnittspreis von knapp 2000 Euro. Mehr als die Hälfte der chinesischen Konsumenten von Luxusgütern sind weniger als 40 Jahre alt und sehr empfänglich für innovative Produkte, während der Preis ihr Kaufverhalten kaum beeinflusst.

 

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