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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.78 | 0.92 | 13'426.72 | 6'057.71 | 24'702.24 | 8'425.13 | 10'667.63 | 7'126.06 | 24'468.48 | 58'475.90 | 1'597.13 |
Trend | 2 | 3 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
%YTD | -1.39% | -1.26% | 1.20% | 4.60% | 0.86% | 3.38% | 7.41% | 4.10% | 5.28% | 16.16% | 13.73% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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ZIn den USA haben die Aktienmärkte eindeutig ein Normalisierungsszenario eingepreist. Dieses wird durch drei konvergierende Faktoren gestützt: Den Preisrückgang beim Brent-Öl unter die Marke von USD 100 pro Barrel, die nicht beeinträchtigten Gewinnperspektiven und die zuversichtlich stimmenden makroökonomischen Daten. Der Erzeugerpreisindex (PPI) für März lag im Jahresvergleich bei +4% und damit unter den Erwartungen (4,6%). Das zeigt, dass die inflationären Auswirkungen des Energieschocks geringer als erwartet ausfallen. Gleichzeitig trug die Stellungnahme des US-Finanzministeriums, welche die abwartende Haltung der US-Notenbank stützte, dazu bei, die Erwartung eines geldpolitischen Status quo zu verankern.
Die Anleihenmärkte bleiben jedoch unter Druck. Obwohl die Renditen im Zusammenhang mit der geopolitischen Entspannung gesunken sind, wird die Aussicht auf eine Zinssenkung am kommenden 29. April durch die erwartete weitere Ausweitung der Haushaltsdefizite aufgrund der Militärausgaben und der Massnahmen gegen die Energiekrise noch vermehrt in Frage gestellt.
In Europa ist die Entwicklung weniger einheitlich. Die Inflationsrate für den Monat März wurde im Jahresvergleich auf 2,6% nach oben korrigiert (gegenüber 2,5%). Das ist eine markante Erhöhung gegenüber den 1,9% vom Februar, bedingt durch die um 5,1% gestiegenen Energiepreise. Die Kerninflation bildete sich leicht auf 2,3% zurück, liegt aber nach wie vor über der Zielmarke der EZB und spricht für die Beibehaltung des geldpolitischen Status quo an der nächsten Sitzung vom 30. April.
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Auf Branchenebene sind die Unterschiede ausgeprägt. So verlief der Start in den USA mit den Ergebnissen der Banken positiv. Die Resultate wurden durch die Trading-Einnahmen und die F&A-Aktivitäten gestützt. Im Gegensatz dazu erlitt der Luxusgütersektor in Europa eine signifikante Korrektur. Die Publikationen von Hermes, Kering und in geringerem Ausmass LVMH bestätigen eine strukturelle Abschwächung. Das bereits sehr fragile Segment sieht sich damit konfrontiert, dass sein wichtigster Wachstumsmotor, die Nachfrage aus Asien und dem Nahen Osten, unter Druck steht.
Dazu muss angefügt werden, dass das Wachstum in China im ersten Quartal mit 5% im Jahresvergleich positiv überraschte und vom verarbeitenden Gewerbe gestützt wird. Im Gegensatz dazu unterstreicht der schwache Einzelhandelsumsatz (+1,7%) die nach wie vor fragile Binnennachfrage.
Im Wochenverlauf legte der S&P 500 um 4,54% zu, der Nasdaq um 6,84%, nach dem 13. Handelstag in Folge mit Kursgewinnen. In Europa war die Euphorie weniger gross. Der Euro STOXX 50 schloss immerhin mit +2,22% und der SMI mit +1,85%.
Diese Woche wird erneut im Zeichen der Geopolitik stehen, da der Waffenstillstand am 21. April abends ausläuft und der US-Präsident für Überraschungen in letzter Minute bekannt ist. Am vergangenen Wochenende haben sich die Spannungen erneut verschärft; die Strasse von Hormus wurde geschlossen und Schiffe, welche die Meerenge passieren wollten, wurden beschossen. Auf wirtschaftlicher Ebene findet am kommenden Dienstag die Anhörung zur Bestätigung von Kevin Warsh, dem von Donald Trump designierten Nachfolger von Jerome Powell, im Senat statt.

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