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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.78 | 0.92 | 13'100.63 | 5'911.53 | 24'338.63 | 8'112.57 | 10'233.07 | 7'398.93 | 26'247.08 | 62'713.65 | 1'711.25 |
Trend | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 |
%YTD | -2.05% | -1.74% | -1.26% | 2.07% | -0.62% | -0.45% | 3.04% | 8.08% | 12.93% | 24.58% | 21.85% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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Die widersprüchliche Entwicklung der Iran-Frage hat die Makroökonomie beeinflusst. Einerseits führten US-Erklärungen, die ein mögliches Abkommen mit Teheran und eine schrittweise Normalisierung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus andeuteten, zu einer anfänglichen Entspannung bei Ölpreisen und Staatsanleihezinsen. Andererseits hat die Wiederaufnahme militärischer Aktivitäten im Persischen Golf die Inflationsängste rasch wieder angefacht. Brent und WTI halten sich nun über 100 USD pro Barrel, ein Niveau, das die Zentralbanken und die Anleihemärkte ernsthaft beunruhigt.
Infolgedessen sind die US-Renditen nach einer Phase der Entspannung wieder gestiegen. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist wieder auf rund 5 % gestiegen, was das Risiko einer anhaltend hohen Leitzinsen widerspiegelt und die Erwartungen einer Zinssenkung durch die Fed zurückdrängt.
Ebenso bleiben die US-Konjunkturdaten gemischt, sind aber solide genug, um eine rasche geldpolitische Lockerung zu verhindern. Die Industrieaufträge stiegen im März um 1,5 % und lagen damit über den Erwartungen, während die US-Wirtschaft im April 115.000 Arbeitsplätze schuf – deutlich mehr als die erwarteten 65.000 – und laut der ADP-Umfrage 109.000 Arbeitsplätze im privaten Sektor, nach 61.000 im März. Die Arbeitslosenquote blieb hingegen stabil bei 4,3 %. Der ISM-Dienstleistungsindex fiel hingegen auf den niedrigsten Stand seit fünf Monaten und bestätigte damit eine allmähliche Abkühlung im Dienstleistungssektor.
Der Markt bevorzugt jedoch weiterhin Unternehmen, die in der Lage sind, ein vom Konjunkturzyklus unabhängiges strukturelles Wachstum zu generieren. Die veröffentlichten Ergebnisse im Halbleiter- und Speicherbereich haben diese Dynamik weiter verstärkt. Der S&P 500 und der Nasdaq 100 erreichten im Wochenverlauf neue Rekordstände.
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In Europa bleibt die Lage weiterhin angespannt. Das Weiße Haus hat mit der Wiedereinführung von Zöllen gedroht, was die transatlantischen Handelsrisiken erneut schürt. Gleichzeitig zeigt das europäische verarbeitende Gewerbe Anzeichen einer technischen Erholung, die jedoch weitgehend auf Vorratskäufe im Zusammenhang mit den geopolitischen Spannungen zurückzuführen ist. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe der Eurozone stieg im April auf 52,2 und erreichte damit den höchsten Stand seit vier Jahren. In Deutschland erholten sich die Industrieaufträge im März deutlich, insbesondere dank grosser internationaler Aufträge im Maschinenbau. Die Konjunkturumfragen zeigen jedoch eine deutliche Verschlechterung der deutschen Industrieerwartungen, die durch geopolitische Unsicherheit, Handelsspannungen mit den USA und logistische Störungen belastet werden.
In der Schweiz beschleunigte sich die Inflation im April auf 0,6 % im Jahresvergleich gegenüber 0,3 % im März, was hauptsächlich auf den Anstieg der Energie- und Transportpreise zurückzuführen ist. Dieser Anstieg bleibt jedoch moderat und stellt zum jetzigen Zeitpunkt den relativ akkommodierenden Kurs der SNB nicht in Frage.
In diesem Umfeld, in dem die Märkte von KI-bezogenen Investitionen dominiert werden und traditionelle zyklische Sektoren an den Rand gedrängt werden, setzten sich die US-Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 mit einem Wochenplus von +2,33 % bzw. +5,50 % durch. Die Indizes des alten Kontinents schlossen hingegen uneinheitlich: Der Euro Stoxx schloss bei +0,51 % und der SMI bei -0,27 %.

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