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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.78 | 0.91 | 13'503.21 | 6'136.66 | 25'389.10 | 8'258.26 | 10'466.26 | 7'473.47 | 26'343.97 | 65'158.19 | 1'711.41 |
Trend | 3 | 3 | 2 | 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 |
%YTD | -1.30% | -2.16% | 1.78% | 5.96% | 3.67% | 1.33% | 5.39% | 9.17% | 13.35% | 29.44% | 21.86% |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
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Die im Laufe der Woche veröffentlichten US-Indikatoren bestätigen eine weiterhin robuste Wirtschaft. Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung blieben moderat, während die PMI-Indizes für Mai eine unerwartete Beschleunigung im verarbeitenden Gewerbe signalisierten – mit 55,3 Punkten auf dem höchsten Stand seit vier Jahren –, während sich der Dienstleistungssektor leicht verlangsamte (50,9). Diese Widerstandsfähigkeit der Konjunktur dämpft den unmittelbaren Druck auf eine Zinssenkung und verleiht dem Szenario „higher for longer“ wieder an Glaubwürdigkeit. Der Technologiesektor leistete dem Markt dennoch weiterhin wichtige Unterstützung. Die Ergebnisse von Nvidia übertrafen erneut die Erwartungen und bestätigten die Stärke der Ausgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Reaktion an den Börsen fiel jedoch verhalten aus; der Markt stellt sich zunehmend Fragen zur Nachhaltigkeit der Wachstumsraten bis 2027–2028 und zum allmählich zunehmenden Wettbewerb.
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Europa ist nach wie vor die anfälligste Region. Die Flash-PMI für Mai zeigten eine Beschleunigung des Rückgangs im privaten Sektor. Der Gesamtindex lag bei 47,5 nach 48,8 im April. Die Schwäche ist vor allem auf den Dienstleistungssektor (46,4) zurückzuführen, der den stärksten Rückgang seit Februar 2021 verzeichnet, während die Industrie mit 51,4 zwar noch leicht wächst, aber Anzeichen einer Abschwächung zeigt. Der Anstieg der Ölpreise und geopolitische Turbulenzen belasten direkt die Produktionskosten und Margen. Die Europäische Kommission hat zudem ihre Wachstumsprognose für die Eurozone für 2026 von zuvor 1,2 % auf 0,9 % gesenkt.
Die Schweiz zeigt weiterhin eine relativ widerstandsfähige Dynamik. Laut SECO stieg das reale BIP im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,5 %, was die gute Verfassung der Binnennachfrage und des Dienstleistungssektors verdeutlicht. In der Industrie ist das Bild uneinheitlicher. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ging in den ersten drei Monaten des Jahres um 6,1 % zurück, was vor allem auf die Abschwächung im Pharmasektor zurückzuführen ist.
Die Woche verlief für die Börsen auf beiden Seiten des Atlantiks positiv, doch ausnahmsweise einmal zum Vorteil Europas. Der S&P 500 legte um 0,88 % und der Nasdaq um 0,45 % zu, während der Euro Stoxx 50 um 3.29 % und der SMI um 2,14 % zulegten.
Die kommende Woche wird weiterhin von der Entwicklung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, dem Verlauf der US-Renditen und den Inflationsdaten (PCE für April am Donnerstag und VPI für Mai in der Eurozone am Freitag) geprägt sein.

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