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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.83 | 0.93 | 13787.40 | 6173.37 | 25087.27 | 7803.33 | 10552.05 | 7811.54 | 27366.17 | 69030.92 | 948.29 |
% 5 Tage | -0.02 | -0.20 | 0.93 | -1.04 | -0.57 | -1.16 | 0.87 | 1.17 | 0.65 | 1.06 | 0.03 |
% YTD | 4.54 | -0.05 | 7.12 | 9.30 | 2.44 | -1.44 | 9.03 | 15.12 | 18.29 | 39.17 | 23.71 |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
Die Wall Street schloss trotz starker Anspannungen am Anleihemarkt eine positive Woche ab. Der Anstieg verdeckt eine defensive Umschichtung: Neun von elf Sektoren legten zu, angeführt von Versorgern, Basiskonsumgütern und Energie, während der Technologiesektor nachgab. Am Donnerstag verlor der Nasdaq mehr als 1 %, nachdem bekannt wurde, dass der annualisierte Umsatz von OpenAI um etwa 20 Milliarden Dollar unter den Schätzungen liegen soll – eine Erinnerung daran, dass die Bewertungen im KI-Bereich von der tatsächlichen Monetarisierung abhängen. Andererseits bleibt der Anstieg der Renditen langfristiger US-Staatsanleihen ein Risiko für die Bewertungskennzahlen, insbesondere wenn die Wertentwicklung auf einer begrenzten Anzahl von Technologie-Large-Caps basiert. Die Renditen von Staatsanleihen erreichten 5,34 % für 10-jährige und 5,70 % für 30-jährige Papiere – Höchststände seit 2002 –, bevor sie wieder auf 5,24 % bzw. 5,60 % zurückgingen. Das Protokoll der FOMC-Sitzung bestätigt die einstimmige Anhebung der Zinsen auf 3,75 %–4,00 % und deutet darauf hin, dass die meisten Teilnehmer bis zum Jahresende eine weitere Straffung erwarten. Die vorläufige Umfrage der Universität Michigan untermauert diese Einschätzung: Das Verbrauchervertrauen ging von 48,1 auf 46,3 zurück, doch die Inflationserwartungen für das nächste Jahr stiegen auf 4,7 % und die für die nächsten fünf Jahre auf 3,5 %. Der ISM-Index für den Dienstleistungssektor sank im September auf 54,9 gegenüber 55,4 im August und signalisiert damit weiterhin ein solides Wachstum, das jedoch weniger schnell ausfällt als erwartet. Im Gegensatz dazu sanken die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung auf 197.000 gegenüber 199.000 in der Vorwoche, was die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes bestätigt.
Der Stoxx 600 schloss nahezu unverändert, doch die Woche war geprägt vom Druck auf französische Staatsanleihen. Nachdem der Spread zwischen 10-jährigen OATs und Bundesanleihen Anfang Oktober mit über 140 Basispunkten den höchsten Stand seit 2011 erreicht hatte, lag er zum Wochenausklang noch bei rund 134 Basispunkten. Der SMI legte im Wochenverlauf um 0,93 % zu und übertraf dank seines defensiven Profils den europäischen Markt. Bei einem EUR/CHF-Kurs nahe 0,93 behält der Franken seinen Status als sicherer Hafen bei, was durch die französische Risikoprämie noch verstärkt wird und weiterhin die Margen der Exporteure belastet.
In der kommenden Woche werden die US-Banken den Auftakt zur Berichtssaison machen. Angesichts eines erwarteten Gewinnwachstums des S&P 500 von über 30 % im dritten Quartal birgt diese Berichtssaison ein nicht zu vernachlässigendes Risiko von Enttäuschungen.Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) für September, der aufgrund der Energiepreise voraussichtlich steigen wird, wird am 14. Oktober veröffentlicht und wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der FOMC-Sitzung am 27. und 28. Oktober präzisieren.

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