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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging Markets | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Letzter Stand | 0.82 | 0.93 | 14391.31 | 6204.23 | 25622.61 | 7956.70 | 10881.90 | 7659.44 | 26140.03 | 65324.29 | 899.49 |
% 5 Tage | -1.26 | -0.68 | 4.38 | 0.56 | 2.13 | 2.03 | 3.17 | -1.94 | -4.48 | -5.37 | -5.15 |
% YTD | 3.85 | -0.64 | 11.81 | 9.92 | 4.62 | 0.57 | 12.48 | 12.89 | 12.99 | 31.70 | 17.35 |
(Daten vom Freitag vor der Publikation)
Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im September um 0.6 %, wodurch die jährliche Inflationsrate auf 3.7 % kletterte, gegenüber 3.4 % im August. Der grösste Teil des monatlichen Anstiegs ist auf Benzin zurückzuführen, dessen Preise um 9.1 % in die Höhe schossen. Der Druck überträgt sich auch auf die Produktionskosten: Die Produzentenpreise stiegen im Monatsvergleich um 1.3 % – der stärkste Anstieg seit März 2022 –, und die Importpreise kletterten um 1.1 %. Diese Daten erschweren der Federal Reserve die Aufgabe, da die Spannungen auf dem Energiemarkt die Inflation weiter anheizen und eine Lockerung der Geldpolitik verzögern könnten. Die US-Aktien erfuhren eine deutliche Korrektur. Im Wochenverlauf gab der Nasdaq um 4.5 % nach und der S&P 500 um 1.9 %. Die Verkaufswelle konzentrierte sich auf den Technologie- und den Halbleitersektor. Die Anleger stellen nun die Rentabilität der massiven Investitionen in KI-Infrastrukturen in Frage, während die Kreditkosten steigen. Im Gegensatz dazu profitierten die Energiewerte vom Anstieg des Ölpreises. Die Quartalsberichtssaison wird entscheidend sein, um zu prüfen, ob das Gewinnwachstum die Bewertungen im Technologiesektor weiterhin rechtfertigt.
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In der Eurozone stieg die jährliche Inflationsrate im September auf 3.8 %, gegenüber 3.2 % im August. Auch hier sind die Energiekosten der Hauptgrund für den Anstieg. Gleichzeitig ging die Industrieproduktion im August gegenüber dem Vormonat um 0.5 % und gegenüber dem Vorjahr um 1.1 % zurück, was die anhaltende Schwäche des europäischen verarbeitenden Gewerbes verdeutlicht. Trotz dieses ungünstigen makroökonomischen Umfelds legte der STOXX Europe 600 im Wochenverlauf um mehr als 2 % zu und verzeichnete damit seine beste Wochenperformance seit Juni. Die Unternehmensergebnisse stützten die Märkte, insbesondere in den Bereichen Halbleiterausrüstung und Gesundheitswesen. ASML gab Anlass zur Zuversicht hinsichtlich der langfristigen Nachfrage nach seinen Anlagen, und Bankaktien trugen zur Widerstandsfähigkeit der Indizes bei. Diese Entwicklung bleibt jedoch anfällig für einen erneuten Anstieg der Anleihezinsen.
Der SMI legte im Wochenverlauf um rund 4.4 % zu. Diese Entwicklung steht im Gegensatz zur Korrektur an den US-Märkten und spiegelt insbesondere die defensivere Zusammensetzung des Schweizer Marktes wider. Auf politischer Ebene warnte Finanzministerin Karin Keller-Sutter, dass die hohe Verschuldung mehrerer europäischer Volkswirtschaften, insbesondere Frankreichs, die Finanzstabilität gefährden und das Risiko einer Eurokrise wieder aufleben lassen könnte. Sie betonte, dass die Schweiz trotz ihrer relativ geringen Staatsverschuldung nicht vor den Auswirkungen einer regionalen Krise gefeit sei.
Diese Woche wird die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse im Medienfokus stehen. Die Tech-Unternehmen müssen überzeugen, dass sie ihre massiven Investitionen in KI-Infrastrukturen aufrechterhalten können. Die Entwicklung des Ölpreises und die Anleiherenditen sind vor der nächsten Sitzung der Fed, die für den 28. Oktober vorgesehen ist, weiterhin genau zu beobachten.

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