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Aktien (Lokalwährung) | 30.06.2026 | Performance 2. Quartal | Performance 2026 |
|---|---|---|---|
Schweiz SPI | 20'015.46 | 12.22% | 9.86% |
Europa STXE 600 | 641.73 | 11.88% | 10.95% |
USA Large Caps S&P 500 Index | 7'499.36 | 15.20% | 10.19% |
USA Small Caps RUSSELL 2000 | 3'024.37 | 21.57% | 22.69% |
Japan TOPIX | 3'994.76 | 14.32% | 18.59% |
Welt MSCI ACWI | 1'120.46 | 15.06% | 11.50% |
Schwellenländer MSCI Emerging | 1'722.89 | 24.14% | 24.00% |
Rendite 10-jährige Staatsanleihen | 30.06.2026 | Entwicklung 2. Quartal | Entwicklung 2026 |
Schweiz | 0.29 | -0.08 | -0.03 |
Deutschland | 2.86 | -0.14 | 0.00 |
USA | 4.47 | 0.15 | 0.30 |
Währungen | 30.06.2026 | Entwicklung 2. Quartal | Entwicklung 2026 |
USD-CHF | 0.8084 | 1.11% | 1.99% |
EUR-CHF | 0.92323 | -0.05% | -0.81% |
GBP-CHF | 1.0720 | 1.39% | 0.38% |
Immobilien | 30.06.2026 | Performance 2. Quartal | Performance 2026 |
SXI Real Estate Funds | 606.38 | 5.32% | 0.84% |
Edelmetalle | 30.06.2026 | Entwicklung 2. Quartal | Performance 2026 |
Gold OZ/USD | 4'008.02 | -14.14% | -7.21% |
Quelle: Bloomberg
Das makroökonomische Umfeld wird weiterhin von den Folgen der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran geprägt, die das Risiko eines Ölschocks verringert, ohne jedoch die geopolitischen Unsicherheiten zu beseitigen. Die vollständige Wiederöffnung der Strasse von Hormus hängt weiterhin von Sicherheitsgarantien ab. Das weltweite Wachstum verlangsamt sich auf rund 2,5 % und wird hauptsächlich durch Investitionen in künstliche Intelligenz gestützt, während Konsum und Beschäftigung weiterhin anfällig sind. Die Inflation steigt aufgrund der Energiepreise, der Seefrachtkosten und der Spannungen in den Lieferketten wieder an, bevor zum Jahresende ein Rückgang erwartet wird. Die Zentralbanken behalten ihren restriktiven Kurs bei, mit Ausnahme der SNB.

Quelle: Bloomberg
Die Anleihemärkte bewegen sich in einem Umfeld, das sich seit dem letzten Quartal kaum verändert hat. Die Schweizer Renditen liegen weiterhin bei etwa 0,8 %, während Investment-Grade-Anleihen in Schweizer Franken nur ein begrenztes Potenzial bieten. Das High-Yield-Segment ist gemessen am Risiko nach wie vor schlecht vergütet, wobei erste Anzeichen einer Verschlechterung durch die Ausweitung der Spreads bei Emittenten mit CCC-Anleihen zu erkennen sind – historisch gesehen ein Vorbote einer Marktkorrektur. Schwellenländeranleihen weisen mit rund 6 % weiterhin ein besseres Renditeprofil auf. Alternative Strategien wie Cat Bonds sind eine bessere Ertragsquelle als traditionelle Anleihen.

Quelle: Bloomberg
Die Aktienmärkte haben sich nach der Entspannung der Spannungen zwischen Washington und Teheran deutlich erholt. Der S&P 500 legte im Quartalsverlauf um 15 % zu, der Stoxx Europe 600 um fast 11 %, während der Technologiesektor weiterhin von Investitionen in Rechenzentren und künstliche Intelligenz beflügelt wird. Die Gewinnerwartungen bleiben solide, insbesondere in den USA, doch die Bewertungen erreichen historisch hohe Niveaus. Die Verschuldung der Hyperscaler steigt aufgrund massiver Ausgaben für KI, was ihre Zinssensitivität erhöht. Sollte sich die Dynamik im KI-Bereich verlangsamen, könnte es zu einer Umschichtung in die Sektoren Gesundheit, Konsumgüter und Luxusgüter kommen.

Quelle: Bloomberg
Die jüngste Kurskorrektur bei Gold wird im Wesentlichen auf technische Faktoren zurückgeführt, darunter die Aufwertung des Dollars, Margin-Calls und Umschichtungen in den Portfolios. Die Fundamentaldaten bleiben dennoch günstig. Laut dem Bericht des World Gold Council stützen die strukturellen Käufe der Zentralbanken den Markt weiterhin. Kurzfristig könnten die Stärke des Dollars und das Risiko weiterer Zinserhöhungen das Aufwärtspotenzial des gelben Metalls begrenzen. Allerdings stützen das unsichere geopolitische Umfeld, Inflationsdruck und die Nachfrage den Goldpreis.
Die Devisenaussichten werden von den unterschiedlichen geldpolitischen Kursen der wichtigsten Zentralbanken geprägt. Die Fed und die EZB dürften einen restriktiveren Kurs beibehalten als die SNB, was den Schweizer Franken vorübergehend belasten könnte, sollten sich die Zinsdifferenzen zugunsten des Dollars und des Euro vergrössern. Trotz dieser Konstellation bleiben die wirtschaftlichen Fundamentaldaten der Schweiz solide, mit einer moderaten Inflation und einer wirtschaftlichen Stabilität, die über der vieler anderer Industrieländer liegt.

Quelle: Bloomberg
Der Schweizer Immobilienmarkt weist trotz der im Frühjahr beobachteten Korrektur bei börsennotierten Immobilienfonds weiterhin solide Fundamentaldaten auf. Dieser Rückgang spiegelt in erster Linie eine Anpassung der Bewertungen im Zusammenhang mit dem Anstieg der Langfristzinsen wider und ist weniger auf eine Verschlechterung der Vermögenswerte zurückzuführen. Der Wohnimmobiliensektor bleibt dank einer Nachfrage, die durch Zuwanderung, die demografische Alterung und eine Leerstandsquote gestützt wird, das attraktivste Segment.

Quelle: Bloomberg
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