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Interview mit Pierre Lombard

09/02/2017

Was hat die Bank Bonhôte dazu bewogen, eine neue Niederlassung in Lausanne zu eröffnen?

Die Bank Bonhôte verzeichnet seit ihrer Gründung im Jahr 1815 eine stetige Entwicklung. Das Vertrauen der Kunden in die Bank sorgte für ein regelmässiges Wachstum. Als Antwort auf den Ausbau des Kundenstamms in der Deutschschweiz eröffnete die Bank ausgehend von ihrem Geschäftssitz in Neuchâtel 2002 eine Niederlassung in Biel und einige Jahre später eine weitere in Bern. Die Bank ist seit 2009 auch in Genf präsent. Mit dem Aufbau zahlreicher neuer Geschäftsbeziehungen im Kanton Waadt schien es natürlich, sich den Kunden im Genferseeraum mit der Eröffnung einer neuen Niederlassung in Lausanne geografisch anzunähern und damit ihre Präsenz in der Westschweiz zu verstärken. 

Seit wann ist die Bank in Lausanne präsent?

Die Geschäftsstelle in Lausanne hat ihre Türen im vergangenen Oktober an der Avenue du Tribunal-Fédéral geöffnet. Sie befindet sich an einem ruhigen, leicht zugänglichen Ort und für unsere Kunden stehen Parkplätze vor dem Gebäude zur Verfügung. Es handelt sich allerdings nur um einen vorübergehenden Standort. Nach monatelangem Suchen haben wir im Zentrum der Altstadt ausserordentliche Geschäftsräume gefunden. Unsere Lausanner Niederlassung wird somit demnächst ihr endgültiges Quartier in den Mauern der ehemaligen prestigeträchtigen Privatbank Bugnion an der Rue du Grand-Chêne 5 beziehen, nur zwei Schritte vom Lausanne Palace entfernt.

Wie viele Vermögensverwalter und Mitarbeitende der Bonhôte-Gruppe werden in Lausanne tätig sein? 

Zu Beginn werden acht Arbeitsplätze für ebenso viele Mitarbeitende eingerichtet. Das Anfangsteam wird sich aus meiner Assistentin Tânia Ribeiro und mir selbst sowie zwei unserer Kollegen der institutionellen Vermögensverwaltung zusammensetzen.

Aufgrund der idealen Lage unserer Niederlassung in Lausanne im Verhältnis zu unserem Geschäftssitz in Neuchâtel und unseren anderen Niederlassungen werden verschiedene Direktoren und Mitarbeitende von den neu renovierten Geschäftsräumen profitieren, um dort ihre Kunden und Partner zu empfangen.

Warum sind Sie der Bank Bonhôte beigetreten?

Bei der Bank Bonhôte werden die Kunden auf allen Ebenen mit besonderer Sorgfalt betreut. Dieses Kriterium war für mich entscheidend, da für mich als Vermögensverwalter die Zufriedenheit der Kunden im Zentrum steht. Überzeugt hat mich auch die zukunftsgerichtete, positive Einstellung der Bank, die gelassen in die Zukunft blickt, ohne ihre Geschichte und ihre zweihundertjährigen Tradition zu leugnen.

Der Fokus auf Schweizer Kunden und das stetige, aber kontrollierte Wachstum seit 200 Jahren sind für mich Zeichen von Qualität und Nachhaltigkeit. 

Die Bank, die 1991 nur wenige Angestellte zählte, beschäftigt heute gut hundert Mitarbeitende, von denen ein Viertel direkt im Dienst der Kunden steht.

Welchen Platz würde die Bank Bonhôte auf dem Waadtländer Vermögensverwaltungsplatz gerne einnehmen?

Mit ihrer flexiblen Struktur bietet die Bank Bonhôte eine echte Alternative zu den grossen Finanzgruppen mit ihrem zusehends standardisierten Ansatz. Mit ihrer überschaubaren Grösse kann sie ihren privaten und institutionellen Kunden eine breite Palette exklusiver Dienstleistungen sowie eine nachhaltige Vertrauensbeziehung anbieten. Bei Bonhôte wird nicht in Quartalen, sondern in Generationen gerechnet!